Ahnonay
Aus MYSTlore
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[bearbeiten] Beschreibung
In einem rießigen Sinkloch, an dem tosende Wasserfälle abvielen lag eine große Maschine mit vier Kugeln, in denen sich drei Abbildungen von Zeitstufen der D'ni-Heimatwelt Garternay befanden, sowie eine vierte Kugel mit einer Statue von Kadish. Man erreichte Ahnonay über die Ahnonay-Kathedrale, oder später über sein Verbindungsbuch in Relto. Waren keine Lebewesen mehr in den Kugeln registriert so konnte man über die Kathedrale das jeweilige Zeitalter "wechseln".
[bearbeiten] 1. Zeitalter: Vergangenheit
Das dargestellte Zeitalter war die Vergangenheit. Als Gesammteindruck hatte man eine ruhige, intakte Welt vor Augen. In der befand sich wie im zweiten und dritten Zeitalter eine kleine u-förmige Insel, die in der Mitte mit Wasser gefüllt war. Ein kleiner Wasserfall floss von der geöffneten Seiten stetig ins Zentrum, da hier der Wasserstand niedriger war. In der Mitte des Beckens befand sich eine Art Uhr, die lebensformen in ihrer Umgebung anzeigte. Die Strömung um die Insel war sehr stark, jedoch konnte man eine winzige Nebeninsel erreichen, auf der ein kleiner Turm stand. Dieser konnte jedoch nur über ein Weltentuch im dritten Zeitalter erreicht werden. Der Turm war außen aus Stein gebaut, doch innen waren stählerne Leitern angbracht. Hier konnte man die Strömung abstellen und die Umgebung erkunden. Auf der Insel lebten die sogenannten Quabs, kleine krebsartige Dreibeiner, die bei Gefahr ins Wasser flohen und eine kleinwüchsige Baumart namens Terrose mit rosafarbenen Blättern. Der Himmel von Ahnonay war rosa-farben, im Hintergrund konnte man die Umrisse von großen Bauwerken erkennen, wo die Ronay, die Vorfahren der D'ni einst gelebt haben sollen. Versucht man diese Bauwerke zu erreichen bemerkt man, dass sie nur Attrappen sind und in Wahrheit große Leinwände sind. Kurz dahinter befand sich der Innenrand der Kugel, welcher hinterleuchtet war und einen scheinbaren Himmel projezierte. Hinter einem der Leinwände befand sich ein runder Ausgang aus der Kugel. Der kleine Raum lag halb unter Wasser, zu beiden Seiten befand sich trockener Fußboden. Zwei kleine Gänge führten zu einer verschlossenen Tür. Durch den Türschalter konnte man die Kugel um einen Platz weiterbewegen.[bearbeiten] 2. Zeitalter: Gegenwart
Dieses Zeitalter stellt Garternay zu seiner Jetzt-Zeit dar. Der von bläulichen Blitzen durchzuckte Himmel ist von grauen Wolken überzogen und verdunkelt. Die Gebäude in der Ferne sind verschwunden, stattdessen ragen schwarze Felswände empohr. Die Insel selbst ist grau und nicht mehr mit Gras bewachsen. Als einziges Lebewesen gibt es hier kristallartige Ning-Bäume, die schon bei leichtem Kontakt in tausend Splitter zerfielen. Ein wesentlicher Unterschied war, dass das Meer sich zurückgezogen hatte. Stattdessen war die Klufft nun mit undurchsichtigem Wasserdampf gefüllt. Die Erde bebte hin und wieder und der grollende Donner war von weitem zu hören. Der Turm konnte über einen kleinen Pfad im Nebel erreicht werden, jedoch befand sich keine Eingangstür mehr. Die Bergkämmme waren selbstverständlich auch Attrappen und der Ausgang ähnelte sehr dem des ersten Zeitalters, jedoch konnte man ihn nicht mehr zu Fuß sondern nur noch über Weltentücher erreichen. Die Uhr in der Mitte war leicht beschädigt, konnte jedoch noch Lebewesen anzeigen.[bearbeiten] 3. Zeitalter: Zukunft
Das dritte Zeitalter befand sich in ferner Zukunft, nur noch die schwebende Grundform war von der ursprünglichen Insel vorhanden. Der schwebende Fels der kleinen Nebeninsel befand sich etwas unterhalb von ihr. Das ganze befand sich angeblich im Weltall, um die Insel muss sich jedoch etwas Luft zum atmen befunden haben. Man konnte einen Ring aus Asteroiden in der Ferne sehen, sowie einige Brocken, die im schwerelosen Raum hingen. Die weitentfernten Sterne leuchteten aus allen Richtungen entgegen. Im Umfeld der Insel befand sich paradoxerweise noch Gravitation, sodass man in den lehren Raum springen konnte. Es befanden sich keinerlei Lebensformen in diesem Zeitalter. Die Uhr war sehr stark beschädigt und nicht mehr funktionsfähig. Falls sich die Apparatur gerade im dritten Zeitalter befand und man Ahnonay über die Kathedrale betrat, wurde die Statuenhalle übersprungen und man war wieder im ersten Zeitalter angelangt.[bearbeiten] Halle mit Statue
Die vierte Kugel war unvollständig und beinhaltete eine rießige Statue von Gildenmeister Kadish, die eine große Kugel aus Stein in die Luft streckte. Die Insel ist nur noch als ein unterbrochener Kreis-Steg zu erkennen, der von Tragseilen gehalten werden. Statt der Uhr ist nun die Statue Mittelpunkt von ihr. Von oben war die Halle nur begränzt beleuchtet. Kleine oder größere Gerüste erstrecketen sich in der Kugel. Die Wand war an manchen Stellen bedingt lichtdurchlässig und von fernem konnte man den tobenden Wasserfall, sowie gelegentliche dumpfe Metallschläge und elektronische Geräusche vernehmen. Die Halle mit Statue konnte nicht über die Kathedrale erreicht werden. Sie sollte bis zu ihrer Fertigstellung den D'ni nicht gezeigt werden.[bearbeiten] Das wahre Ahnonay
Das Wahre Aussehen Ahnonays lag hinter den schweren Pforten an den Ausgängen der drei Kugeln. Sie öffnete sich nur wenn man die Kugeln über den Schalter so angeordnet hatte, dass die Statuenhalle der aktuelle Verlinkungsstandort war. Dahinter lag ein metallener Steg, der von zwei enormen Zahnrädern flankiert war. Am Ende befand sich ein Sitz, mit dem man in eine schwebende Kapsel einsteigen konnte. Man konnte sie wenden und mit einem Hebel in Gang setzten. Durch die Bullaugen konnte man die rasante Fahrt entlang des Wasserfalls mitverfolgen. Die Bahn kam letztlich in einem der grauen Felsen an. Der Raum drüber war mit einer gesicherten Tür ausgestattet, die mit einer Kombination geöffnet werden konnte. Dahinter lag ein Zimmer direkt an der Felswand, mit einem Bahro-Verbindungsstein in den unteren Bereich einer Bahro-Höhle. Die gewaltige Kugel-Anlage konnte durch ein Fenster gesehen werden. Sie war auf einem Sockel errichtet und die Kugeln waren sternförmig an einem Mittelpunkt angebracht.[bearbeiten] Sonstiges
Die Weltentücher in Ahnonay sind die der zweiten Reise Yeeshas, also rund, blau und mit einer spiralförmigen Muschel. Es befand sich auch noch eine Relto-Seite in der Statuenhalle, die eine große Uhr nach Relto brachte. An vielen Stellen in Ahnonay waren Bucheverweise angebracht, die in Kombination eine bestimmte Botschaft übermittelten.
[bearbeiten] Geschichte
Kadish schrieb Ahnonay kurz vor dem Fall der D'ni, als Teil der Erfüllung der Prophezeiung von dem Watchers. Es wurde behauptet, dass der "Säher" durch die Zeit reisen könne. Somit schrieb Kadish Ahnonay als Beweis für seine scheinbar übernatürlichen Fahigkeiten. Er führte Besuchergruppen durch Teile von Ahnonay, um ihnen zu beweisen, dass er der Säher sei. Kadish bewahrte das Verbindungsbuch in der Kathedrale auf, dessen Buch wiederum befand sich zusammen mit dem von Er'cana im Watcher's Sanctuary. Hunderte Jahre später war Ahnonay war Bestandteil der zweiten Reise Yeeshas. Sie kam nach Ahnonay um mehr über die Eigenschaft des Sähers herauszufinden und letztendlich selbst Säher zu werden. Einige Zeit dannach wurde Ahnonay vom DRC einzelnen Besuchern geöffnet, jedoch nicht für die breite Masse. Die Restauration ist noch nicht vollständig abgeschlossen und die komplette Veröffentlichung dieser Welt steht noch bevor.[bearbeiten] Konzeptzeichnungen
[bearbeiten] Quellen
- Uru: The Path of the Shell
- Myst Online: Uru Live (unveröffentlicht, nur erwähnt in Douglas Sharpers Tagebuch)

