Er'cana

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Der Eingang der Fabrikanlage.
Der Eingang der Fabrikanlage.
Er'cana ist wie Er'Duna und Er'Jerah eine Versorgungswelt der D'ni zur Versorgung von Pellets.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Erscheinung

Das primäre Gelände in Er'cana waren Canyons aus braunem Gestein, das an allen Stellen sehr stark abgerundet war. Diese Welt befand sich an einem bläulichen, glatten Meer aus dem schneebedeckte Berge herausragten.

[bearbeiten] Organismen und Klima

Es sind namentlich keine Tiere in Er'cana bekannt, man kann jedoch das kreischen einiger Möven vernehmen, bekommt sie jedoch nicht zu Gesicht. In dieser Welt leben auch eine Art von Fluginsekt, möglicherweise handelt es sich dabei um Fliegen. Dagegen war Er'cana reich an verschiedenen Pflanzen: Neben kleineren Büschen und Gräsern wuchsen hier die sogenannten Er'cana-Bäume, eine mindesten zwei Meter hohe Pflanzenart die aus einem Stiel bestand und deren Spitze einige verschiedenfarbige Früchte trug. Es ist wahrscheinlich, dass ihre Früchte zur Gewinnung der Pellets dienten. Das Klima in Er'cana war kühl und obwohl es fast nie regnete war das Klima humid, es war meistens keine einzige Wolke am Himmel zu sehen, bis zu den hohen Bergen, an denen sich die Wolken fingen und es schneien konnte. Er'cana besitzt eine Sonne, über einen Mond ist nichts bekannt.

[bearbeiten] Orte

Der Canyon
Der Canyon
Kommt man in Er'cana über das rote Verbindungsbuch an, findet man sich in einem Seitenarm eines Canyons wieder, der zu einer kleinen Oase von Er'cana-Blumen führt, die an einem kleinen Wasserteich stehen. Geht man den Weg zurück, erreicht man eine große des Canyons, in dem sich einige große Gleise befinden, die sich auf Pfeilern in der Luft befinden. Geht man rechts entlang, wendet sich der Canyon langsam nach rechts und man erreicht letztendlich eine Art rießigen, verschlossenen Deckel, in dem das Gleis endet. Auf dem Gleis steht eine große Maschine, offenbar eine Erntemaschine. Auf der anderen Seite des Deckels führte wahrscheinlich ein Gleis weiter zu den Plantagen, in denen die Blumen geerntet wurden. Jedoch war dieser Bereich nicht zugänglich. Wanderte man den Weg wieder nach vorne kam man zu einem großen Fabrikgebäude, das spiegelsymetrisch aufgebaut war. Neben dem einen Gleis, das einen ersten Tunnel mündet, befand sich etwas daneben ein weiteres Gleis auf der anderen Seite des Canyons. Die beiden Arme liefen am Fabrikgebäude zusammen, jedoch waren sie weiter hinten getrennt. Kurz vor dem Gebäude ragten einige sehr schmale Felswände empor, die sogar an manchen Stellen Löcher aufwießen. Folgte man dem zweiten Arm, kam man bald an eine kleine Spalte mit Wasser, in der sich kleine Pflanzen und Steine befanden. Man konnte sie jedoch durch das entlanggehen an der Canyonwand entlangprsste. Auf der anderen Seite zweigte dieser Canyon ebenfalls nach rechts ab. Das zweite Gleis war an der Stelle der Spalte unterbrochen, jedoch war es auf den beiden anderen Seiten noch intakt. wanderte man nun den Weg abermals zum Deckel-Ende des ersten Canyonarms zurück und bestieg die Erntemaschine, konnte man über die Gleise in die Fabrik fahren.

[bearbeiten] Die Fabrikanlage

Blick auf die Windmühle.
Blick auf die Windmühle.
Die Fabrikanlage war ein großer Komplex, in dem Pellets hergestellt wurden. Am Eingangsbereich befanden sich zwei große Tunnel auf beiden Seiten. Die höchsten Punkte des Eingangs waren hölzerne Türme mit einem Gitter auf der Spitze. Trotz einiger Treppen zu einem kleinen Platteau konnte man das Gebäude nur über die Tunnel betreten. Es führten Rohre an der Fassade und ein kleines Stück am Erdboden entlang, durch welche Nebenprodukte ausgekippt werden konnten. Oberhalb des rechten Eingangsbereich befand sich eine kleine Siedlung, die aus rechteckigen sandfarbenen Gebäuden bestand, welche mit Metallstegen verbunden waren. Aus den Häußern ragten Schlote von Kaminen, an einem Haus war auch ein kleines Windrad angebracht. Die Siedlung war vermutlich zur Unterbringung von Arbeitern für die Fabrik vorgesehen.

Die Tunnel zur Fabrik gingen steil aufwärts und waren nur schwach mit Licht beleuchtet. Am Ende des Tunnels lag ein kleiner Raum mit Gitterrost. Dieser Raum hatte einen Ausgang, der zu einem kleiner kleinen Terasse von der ein Steg in die auf einen zentralen Weg zum nächsten Gebäude führte. Dieser war jedoch unterbrochen und man konnte nicht über das große Wasserbecken gelangen. Lies man die Erntemaschine wieder nach unten fahren, konnte man über eine Leiter den Boden des Raumes erreichen. Eine weitere Leiter führte zu einem Energieschalter und einem engen Gang, in dem sich pfeifende Rohre befanden. Er führte auf die andere Seite des Komplexes in einen identischen Raum, über den man eine weitere Terasse erreichen konnte, deren Steg intakt war.

Blick über das erste Becken der Fabrikanlage.
Blick über das erste Becken der Fabrikanlage.
Das Becken fasste die gesammte Breite des Fabrikgebäudes aus und war durch einen mittleres Becken von den zwei Becken daneben getrennt. Hier war der Wasserstand höher und über diesem Becken verlief ein großes Rohr. Die beiden Terassen waren halbkreisförmig und ragten in die beiden Becken hinen. Deren Stege trafen sich bei einem weiteren, der geradewegs in das nächste Gebäude führte.

Der markanteste Punkt in diesem Trakt war das große Windrad mit dem darunterliegenden Mühlstein aus drei großen Scheiben. Die Treppe auf der gegenüberliegenden Seite führte zu einem Kontrollraum, durch den die Fabrik angesteuert werden konnte. Es waren zwei große Holo-Bildschirme, sowie zahlreiche leuchtende Anzeigen vorhanden. Hier konnte man auch das Wasser für die Becken kontrollieren und einzelene Rührtrichter trocken legen. Es führte zwar ein Weg vom Kontrollraum zum nächsten Becken, doch war der Steg auch hier unterbrochen. Man musste das Wasser aus einem der Becken ablassen und die Rührstäbe abschalten, sowie und eine Klappe öffnen. Dann mussten man zum Mühlstein-Raum zurück, von dem zwei Gänge nach rechts und links abzweigten, durch die man nach drausen gelangen konnte. Hier befanden sich zu beiden Seiten große Ausflüsse mit Gittern. Eines dieser Gitter hatte ein Loch, durch welches man das Holz-Rohr betreten konnte. Am Ende des Ganges lag eine dann eine geöffnete Luke, durch die der Trichter betreten werden konnte. Eine Leiter führte nach oben aus dem Trichter und nun konnte man über einen Nebensteg, den unterbrochenen Steg auf der anderen Seite passieren.

Ein versteckter Korridor
Ein versteckter Korridor
Der vorletzte Teil der Produktionskette war ein pilzförmiges Gebäude mit Löchern auf dem Dach. Darin lag ein Raum mit vier Instrumenten, die sich manuell ansteuern ließen, sowie eine Plattform, die nach oben fahren konnte. Der Steg, der zum letzten Raum führte war ebenfalls abgeschnitten, sodass man abermals eine neue Möglichkeit finden musste. Dazu musste man über den Kontrollraum die Apperaturen deaktivieren, sodass sich alle Drehscheiben im ersten Stock nach außen drehten und man der Aufzug in seine vollständige Höhe brachte. Im höheren Stockwerk konnte man nun das Fabrikgebäude verlassen und auf einem hohen Steg einen halben Kreis umrunden und auf das Dach des letzten Gebäudes gelangen.

Das Herzstück der Produktionskette lag ein kleiner mit Metallplatten verkleideter Raum, in dem die Pellets gepresst wurden. Der Prozess dauerte zirka eine viertel Stunde und wurde mit einer schweren Presse vollzogen, welche auf einmal fünf Pellets erzeugte. Hier befanden sich außerdem zwei Links, einer in eine zweistöckige Bahro-Höhle, der andere nach Ashem'en, einem Schacht in der Stadt der D'ni.

[bearbeiten] Geschichte

Er'cana wurde von der Gilde der Versorger als eine Exportwelt von Pflanzengütern genutzt. Kurz vor dem Fall der D'ni erwarb Gildenmeister Kadish diese Welt. Hier führte er Experimente an wachsenden Pflanzen durch, die dem Volk der D'ni beweisen sollten, dass er der prophezeite "Säher" sei. Sein Verständnis der Prophezeihung war, dass der Säher die Höhle der D'ni erläuchten könnte. Er fand einen Weg die biolumiszenten Algen im See zu vermehren, indem er sie mit Pellets fütterte, die in Er'cana hergestellt wurden. Zusammen mit Ahnonay bewahrte er das Buch im Watcher's Sanctuary auf, um den D'ni seine Macht zu demonstrieren.

Viele Jahre später entdeckte der DRC die verlassene Welt und nach einiger Restaurationsarbeit war sie der Öffentlichkeit zugänglich. Besucher konnten selbst Pellets herstellen und einer Maschine am Ufer von A'egura zuführen, die die lichterzeugenden Algen fütterte. Später wurde wegen einer Fehlfunktion das Gerät entfernt und in Reparatur gegeben.

[bearbeiten] Konzeptzeichnungen

[bearbeiten] Quellen

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