Negilahn

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Der Jungle von Negilahn, gesehen aus Pod 18
Der Jungle von Negilahn, gesehen aus Pod 18
Negilahn war ein Kontinent in der Unbekannten Pod-Welt. Obwohl Negilahn nur ein Teil von einer Welt ist, gilt der Status dennoch als Welt.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Beschreibung

Blick auf die Ebene von Negilahn (Konzeptzeichnung)
Blick auf die Ebene von Negilahn (Konzeptzeichnung)
Negilahn (Pod 18) konnte über ein Verbindungsbuch im A'egura-Museum, später auch von Relto aus erreicht werden. Pod Nummer 18 befand sich in einem ausgibigen Regenwald, der von großen dicken Bäumen besidelt war und zahlreiche Tiere und Pflanzen beinhaltete. Der Pod befand sich am Rand eines überschaubaren, weiten Ebene, in der anderen Richtung wuchesen hohe dünne Bäume, deren Blätter die Sicht versperrten. Zu einer bestimmten Tageszeit erschien ein spiralartiges Verbindungssymbol in Pod 18, durch welches man in eine Bahro-Höhle gelangen konnte. Das Symbol leuchtete bläulich mit einem Funkeln.

[bearbeiten] Der Kontinent

Der Kontinent Negilahn lag süd-westlich von dem Kontinent Payiferen. Negilahn wurden auch einige kleinere Inseln angerechnet, die östlich von ihm lagen und nach der Farbe der Landkarte zu urteilen ebenfalls bewaldet waren. Der Großteil von Negilahn lag in der 13. Zeitzone, doch die die Hälfte des nördlichn Kaps lag in der ersten. Pod 18 war der einzige Pod auf Negilahn und lag im Westen des Landmasse. Negilahn ist auf der Pod-Landkarte verzeichnet.

[bearbeiten] Pod 18

Hauptartikel zum Aufbau von Pods: Pod

Die untere Ebene von Pod 18
Die untere Ebene von Pod 18
Pod 18 wurde vom DRC restauriert, sodass sie besucht werden konnte. Sie hatte wie alle Kapseln in dieser Welt den gleichen Aufbau: Fünf große Bullaugen, ein Zwischenstockwerk und zwei Platteaus zu den höhergelegenen Fenstern. Auf einem lag eine Relto-Seite, welche einem sattes Gras beschehrte. Sie hatte einen kleinen Riss an der Oberseite und die Scheiben waren am Rand mit grünem Moos bewachsen. Im unteren Sockwerk befand sich ein Verbindungsbuch, durch welches man in das Museum in A'egura zurückkehren konnte und die Zahl 18 in D'ni-Schreibweise. Das Verbindungssymbol erschien im mittleren Stockwerk. Besucher konnten den Pod wegen der Gefahren im Jungle nicht verlassen, nur in Ausnahmen durfte der Wald in Gruppen betreten werden.

[bearbeiten] Klima und Astronomie

Das Klima von Negilahn war sehr tropisch und feucht. Der bewölkte Himmel war hellgrün, konnte jedoch am Abend eine Orange Farbe annehemen, während in der Nacht der Himmel dunkel war. Um Negilahn kreiste eine Sonne in einem 14 Stunden und 23 Minuten-Zyklus.

[bearbeiten] Vegetation

Ein Urwin (Konzeptzeichnung)
Ein Urwin (Konzeptzeichnung)
Die Tier- und Pflanzenwelt von Negilahn war sehr vielfältig. Die markanteste Pflanzen in Negilahn waren die Stilt-Bäume, deren Stämme sich weit über dem Waldboden befanden, nur die massiven Wurzeln berührten die Erde. Ihre Rinde war Teils grau, teilweise auch grünlich, mit der die fleischfressende Pirahna-Blume verwuchs. Unterhalb der Bäume wuchsen dünne Schlangenpflanzen in die Höhe, sowie Farne. Von den Bäumen hingen Lianen, an deren Auswüchsen Blätter wuchsen. Weit enfernt konnte man hohe dünne Bäume mit geradem Stamm sehen, die noch deutlich höher als die Stilt-Bäume werden konnten.

Das bekannteste Tiere in Negilahn waren die Urwins, große vogelähnliche Zweibeiner, die schrille Laute von sich gaben und mit ihren Barten kleine Fluginsekten namens Kiri fingen. Ein deutlich kleineres Lebewesen war der zweischwänzige, affenähnliche Panuhdoy, welcher auf den Bäumen kletterte. Folgende Tiere wurden im Jahr 2003 vom DRC sichergestellt, konnten jedoch noch nicht gesichtet werden: Von den gorillaähnlichen Reepah wurde bis jetzt nur ein Skelett (im Jahr 2007) gefunden. Sie waren etwa 1,60 groß und besaßen einen skorpionartigen Schwanz. Rießige imposante Tiere, die sogar noch größer waren als die Urwins trugen den Namen Nerim, sie konnten jedoch noch nie gesehen werden. Auf Negilahn wohnten drei weitere flugfähige Tiere: Die Pumi, eine Vogelspezies und die Gipeli, insektenähnlich Schwebetiere. Die Ghatsai waren fußgroße raupenähnliche Bodenbewohner. Auf dem Waldboden lebte noch eine namenlose, krebsähnliche Spezies. Von den Krill-Fliegen existiert bisslang nur eine Zeichnung. Die Tarpin Shal waren Raubtiere, die von den Bäumen auf ihre Beute sprangen. Sie wurden nur in einer Notiz von Negilahn erwähnt.

[bearbeiten] Geschichte

Das Portal als Link zur Bahro_Höhle
Das Portal als Link zur Bahro_Höhle
Negilahn wurde zusammen mit der Unbekannten Pod-Welt zu einem unbekannten Zeitpunkt von den D'ni entdeckt und gehörte ab sofort der Gilde der Vermesser. Wahrscheinlich wurden die Pods als eine Art Schutzraum genutzt, um die Umgebung wie in einem Museum zu beobachten. Die Verbindungsbücher befanden sich auch schon damals im Museum. Mit dem Fall der D'ni im Jahr 9400 DE geriet Negilahn in Vergessenheit. Lange Zeit später wurde Negilahn vom DRC wiederentdeckt und bereits im Jahr 2003 war Pod 18 so weit restauriert, dass es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Kurze Zeit später wurde jedoch die D'ni-Höhle und ihre Welten wieder geschlossen und Negilahn war nicht mehr zu besuchen. Am 1. März 2007 wurde nach einigen kleineren Reparaturen Negilahn wieder geöffnet und Besucher können nach wie vor nach Pod 18 reisen.

[bearbeiten] Das "Raubtierproblem"

KI-Shot von Tweek, Untersuchung im März
KI-Shot von Tweek, Untersuchung im März
Am März unternahmen die Besucher Tweek, Steven, Joe und Keira in Absprache mit Douglas Sharper und Nick White eine Wanderung außerhalb der Kapsel. Nick und Sharper rieten den Besuchern Ausschau nach einem Raubtier zu halten, welches den Tieren im Jungle Angst machte. Sie sammelten Inforamtionen für die D'ni Zoological Society und fanden ein Skelett von einem Reepah. Die Gruppe wagte sich nahe an einen Urwin heran, um Fotos zu machen, mussten jedoch fliehen, da der Urwin auf sie zusteuerte.

Im Jahr 2007 wunderte man sich warum von der Fülle an Tieren nur Urwins und Pahnudoys gesehen werden konnten. Um der Sache auf den Grund zu gehen wurden einige Abenteurer entsandt, die Pod 18 verlassen konnten. Am 20. Mai brechen Douglas Sharper und Nick White auf, um das Raubtier zu entdecken. Wenig später entdeckten sie ein Symbol an einem Baum, welches einem Prozentzeichen ähnelte. Sie lauerten einem Urwin auf und beobachteten ihn einige Zeit, in der Hoffnung, dass sie den Räuber zu Gesicht bekommen würden. Am 22. reiste Nick White wieder zurück in die unterirdische Stadt und Sharper führte alleine seine Untersuchungen fort. Am 23. kehrte Sharper ebenfalls zurück und verkündete, dass das Raubtier in Wahrheit ein Bahro war. Er habe einen Bahro dabei gesehen, wie er blitzartig den Urwin anfiel und ihn tötete. Er ließ den Kadaver zurück, schleppte aber den Kopf fort. Er konnte durch die Blutspuhr dem Bahro folgen und fand bald darauf den Kopf. Dabei handelte es sich um eine Falle und er war von 30 Bahro umgeben. Plötzlich erschienen weitere Bahro, die sich offenbar mit den anwesenden Bahro in einem Konflikt befanden und bekämpften sich gegenseitig. Er konnte sich zurück in sein Relto teleportieren, als zwei Bahro auf ihn sprangen, um ihn zu schützen.

[bearbeiten] Hinter den Kulissen

Negilahn wurde 2007 als erste Podwelt für die 3. Reise (Spielabschnitt) veröffentlicht.

Die Programmierung von Negilahn war bereits im Jahr 2003 im Gang und sollte für Uru Live (2003) herausgegeben werden. Negilahn wurde kurzzeitig für Onlinespieler geöffnet, jedoch mangelte es an Spielern für Uru Live, sodass das Projekt geschlossen wurde. Damals war Negilahn als eine Welt geplant, ohne die anderen Podwelten. Die Version von 2007 ist im wesentlichen die selbe, doch wurden kleinere Veränderungen vorgenommen:

  • Die Farne auf dem Waldboden wurden plastischer gestaltet.
  • Die Bäume im Hintergrund sind näher und stehen teilweise weiter vorne.
  • Es lag undurchsichtiger Dunst in der Luft, durch den man Objekte von weitem nicht mehr sehen konnte. Stattdessen befinden sich dort heute eine Baumwand.
  • Das Licht ist recht gedämpft und die Baumstämme erscheinen dunkler.
  • Die Tageszeiten änderten sich nicht, der Himmel war immer türkisfarben.

[bearbeiten] Gallerie von Version aus dem Jahr 2003

[bearbeiten] Quellen

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